Projekte

Gugel-Haus


Im Jahr 2009 stiftete Frau Inge Freifrau Gugel von Brandt das Anwesen der Familie in Dürnhausen an die FortSchritt Stiftung. Das ursprüngliche Haus entstand im 18. Jahrhundert als Forsthaus und wurde nach und nach zum Familienbesitz ausgebaut. Die eingebauten Kachelöfen und Schränke zeugen noch heute von der damaligen Wohnkultur. Die schöne Hanglage und die interessant ausgestatten Räume ermöglichen Erholung und einen ruhigen Aufenthalt.

Viele Treffen zur Nutzung des Hauses zeigten deutlich auf, dass bei einem behindertengerechten Umbau der Charme des Hauses verloren wäre. Daher einigte sich der Stiftungsvorstand auf den Umbau zu Ferienwohnungen für betroffene Familien, deren Kinder mit gesundheitlichen Einschränkungen leben müssen.

In diesem Sinne wird das Gugel-Haus in Dürnhausen in ein Ferienheim für Familien mit Kindern umgebaut. Soweit es möglich ist, werden Appartements modern und behindertengerecht ausgebaut, jedoch ist dies im Obergeschoss nur eingeschränkt möglich. Ein Gemeinschaftsraum im Haus soll eine Begegnung der Feriengäste ermöglichen. Nach der Feriensaison können auch Kurse oder Seminare angeboten werden.

Für diesen Umbau benötigt die Stiftung noch viele finanzielle Mittel und hofft auf Unterstützung durch Spenden.

Malpädagogisches Projekt


Kunst inkludiert verschiedene Behinderungsformen. Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes wurde mit Kindern verschiedener Altersgruppen und unterschiedlichen Beeinträchtigungen über einen Projektzeitraum von 3 Monaten, ein Malpädagogik-Projekt realisiert.

Mit verschiedenen Farben und Materialien sind gruppenübergreifende Gemeinschaftsbilder entwickelt worden. Die Teilnehmer arbeiteten an diesem Projekt frei von formalen Vorgaben und konnten so ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Dabei waren mehrere thematisierte Bilder als Entwicklungsschritte gegeben, die zu einem Gemeinschaftsbild hingeführt haben. Das großformatige Gemeinschaftsbild als Symbol für die Notwendigkeit von Zusammenhalt einer Gesellschaft vs. der Ausgrenzung, Trennung und Diskriminierung. Es soll einen künstlerischen, fantasievollen Gesamtausdruck der Kinder miteinander darstellen.